Über mich

Ich bin Janine Utsch, Ihre Moderatorin

Neugierig auf Menschen. Begeistert von Themen. Zuhause auf der Bühne.

Mich interessieren Themen, die wirklich etwas bewegen.

Wie verändert Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt? Warum gelingen manche Innovationen und andere nicht? Wie entstehen gesellschaftliche Veränderungen? Und was braucht es, damit aus guten Ideen echte Transformation wird?

Diese Fragen begleiten mich schon seit vielen Jahren. Sie haben mich in den Journalismus geführt und prägen heute meine Arbeit als Moderatorin. Denn auf der Bühne geht es für mich nicht nur darum, durch ein Programm zu führen. Mich interessieren die Gedanken dahinter, die Menschen, die etwas vorantreiben, und die Gespräche, aus denen neue Perspektiven entstehen.

Mein erster Job als Moderatorin war nicht auf der Bühne

Aufgewachsen bin ich als ältestes von vier Geschwistern im Familienbetrieb meiner Eltern. Dort habe ich früh gelernt, Menschen aufmerksam wahrzunehmen und Situationen richtig einzuschätzen.

Wer in der Gastronomie arbeitet, merkt schnell, wie unterschiedlich Menschen sind. Man spürt, wenn jemand nervös ist, Unterstützung braucht oder sich in einer Situation noch nicht ganz wohlfühlt. Damals geschah das ganz selbstverständlich. Heute ist genau das ein wichtiger Teil meiner Arbeit.

Ob Speaker kurz vor ihrem Auftritt, Gäste auf einem Podium oder Teams hinter den Kulissen: Mir ist wichtig, dass sich Menschen gesehen fühlen und mit einem guten Gefühl auf die Bühne gehen können. Denn die besten Gespräche entstehen dort, wo Vertrauen und Offenheit entstehen können.

Von der Redaktion auf die Bühne

Ich wollte schon immer verstehen, wie die Welt funktioniert. Deshalb entschied ich mich für ein Studium der Medienkulturwissenschaften, Sprachen und Kommunikation. Während eines Studienjahres in Paris konnte ich dabei meiner Leidenschaft des Filmemachens nachgehen.

Gleichzeitig zog es mich immer wieder zu Themen, die weit über mein Studium hinausgingen. Ich wollte verstehen, wie große wirtschaftliche Prozesse funktionieren und wie Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft miteinander verbunden sind.

Diese Neugier führte mich in den Journalismus. Ich arbeitete unter anderem für n-tv, den SWR und 1LIVE und beschäftigte mich dort mit aktuellen Entwicklungen, gesellschaftlichen Fragen und wirtschaftlichen Themen.

Mit der Zeit wurde mir jedoch klar, dass viele dieser Themen mehr Raum brauchen, als ein Nachrichtenbeitrag oder ein Radiobeitrag bieten kann. Mich interessierte nicht nur, was passiert, sondern auch die Gedanken und verschiedenen Perspektiven dahinter.

Gleichzeitig fehlte mir der direkte Austausch mit dem Publikum. Ich wollte erleben, wie Menschen auf Themen reagieren und welche Gedanken ein Gespräch auslöst. Genau das habe ich in der Moderation gefunden.

Heute begleite ich Diskussionen, Kongresse und Veranstaltungen, bei denen Menschen zusammenkommen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und aus neuen Perspektiven auf die Themen schauen, die unsere Zukunft prägen.

Dafür stehe ich

Zukunftsthemen verstehen

Mich faszinieren Entwicklungen, die Wirtschaft und Gesellschaft verändern. Ich möchte verstehen, welche welche Chancen sie eröffnen.

Neugier auf die Welt

Reisen bedeutet für mich, Menschen kennenzulernen, neue Blickwinkel zu verstehen und immer wieder über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Allem auf den Grund gehen

Mich interessiert selten die erste Antwort. Spannend wird es dort, wo verschiedene Sichtweisen aufeinandertreffen und diskutiert werden.

Mit der Welle gehen

Beim Surfen lerne ich immer wieder, aufmerksam zu bleiben, Chancen zu erkennen, den richtigen Moment zu nutzen und mit dem Flow zu gehen.

Menschen verbinden

Familie, Freunde und gute Gespräche haben für mich einen hohen Stellenwert. Ich mag Orte, an denen Menschen zusammenkommen.

Was ich an meiner Arbeit als Moderatorin so liebe

Mich begeistert die Möglichkeit, ein Event von der ersten Idee bis zur Umsetzung zu begleiten. Ich arbeite mich gerne in Themen ein und tausche mich mit Teams aus. Zu sehen, wie aus ersten Überlegungen ein Event wird, bei dem Menschen zusammenkommen, voneinander lernen und neue Impulse mitnehmen, ist für mich jedes Mal etwas Besonderes.

Deshalb möchte ich verstehen, was ein Unternehmen bewegt, welche Fragen eine Branche beschäftigen und welche Themen wirklich im Mittelpunkt stehen. Mit den Jahren ist so ein breites Verständnis für wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Zusammenhänge entstanden, das meine Arbeit heute prägt.

Dieses Verständnis ermöglicht es mir, frei zu moderieren. Ich verlasse mich nicht auf auswendig gelernte Moderationstexte oder vorgefertigte Skripte.  Mein journalistischer Hintergrund hilft mir dabei, Zusammenhänge schnell zu erfassen und auch bei komplexen Themen die Fragen zu stellen, die ein Gespräch weiterbringen. 

Eine meiner ersten großen Live-Moderationen war eine achtstündige Live-Schalte aus den Eisbach Studios für die Bayerische. Im Mittelpunkt standen nachhaltige Investitionen und die Frage, wie Wirtschaft und Nachhaltigkeit gemeinsam gedacht werden können. Schon damals wurde mir bewusst, wie sehr mich genau diese Themen begeistern und wie gerne ich Menschen dazu miteinander ins Gespräch bringe.

Abseits der Bühne

Wenn ich nicht auf einer Bühne stehe, zieht es mich häufig ans Meer oder in andere Länder. Ich reise gerne, entdecke neue Orte und interessiere mich für die Frage, wie Menschen an anderen Orten leben, denken und auf die Welt blicken.

Genauso wichtig ist mir die persönliche Weiterentwicklung. Ich hinterfrage gerne eigene Sichtweisen und frage mich immer wieder, ob das, was ich heute denke, morgen noch genauso Bestand hat. Diese Offenheit für neue Perspektiven begleitet mich sowohl privat als auch beruflich.

Eine besondere Rolle spielt dabei das Wellenreiten. Wer surft, übernimmt Verantwortung für sich selbst. Man sucht die richtigen Spots, beobachtet Bedingungen, bereitet sich vor und trifft eigene Entscheidungen. Niemand nimmt einem diese Aufgaben ab. Es erinnert mich daran, neugierig zu bleiben, Dinge auszuprobieren und meinen Weg zu gehen.

Genau das ist mir auch in meinem Berufsleben wichtig. Ich war nie angestellt. Die Freiheit, Projekte eigenverantwortlich zu gestalten, kreativ zu arbeiten und neue Wege zu gehen, war mir schon immer sehr wichtig.